Klaus R. Ecke

geb. 6. Nov. 1954 in Darmstadt

Portraitbild

Foto: Anne Haring

Klaus R. Ecke ist ein ehemaliger Maschinenbauingenieur, der später mit literarischen Veröffentlichungen, aber auch mit einer Untersuchung zur sogenannten Saarbrücker Schule hervorgetreten ist.

Daten seines Lebens: 1976-1986 Maschinenbaustudium, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Darmstadt; 1986-2013 Industrietätigkeiten in Stuttgart und Rheinland-Pfalz (Konstruktion, Projektleitung, Organisation, Qualitätsmanagement); 2006 erste Veröffentlichung, Erzählung „Schienenersatzverkehr“; 2008 erste Buchveröffentlichung „Umweg – Sieben Erzählungen“; 2010 Abschluss des berufsbegleitenden Studiums der Organisationspsychologie an der TU Dortmund, Schwerpunkt Sprache und Kommunikation; seit 2013 freiberuflicher Autor (Erzählungen, Essays, Texte über Künstler) und Dozent.

Auf der Homepage des Saarländischen Schriftstellerverbands (VS Saar), dessen Mitglied der Autor seit 2009 ist, heißt es: „Erste Erfahren mit dem Schreiben machte Klaus R. Ecke während seiner Schüler- und Studentenzeit als Autor und Mitherausgeber einer Schulzeitung. Seine Sketche und Persiflagen sind bis heute über seinen Bekanntenkreis hinaus bekannt und gefürchtet. Im anschließenden Berufsleben übernahm er aufgrund seiner Leidenschaft für ausgefeilte textliche Formulierungen den Entwurf und die Redaktion kritischer und sensibler Korrespondenzen mit Behörden und Geschäftspartnern. Über die saarländische Literaturzeitschrift ‚Streckenläufer‘ kam er in Kontakt zum Saarländischen Schriftstellerverband.

Als Band 18 der experimentellen Reihe Topicana, die der VS Saar in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Künstlerhaus herausgibt, legt Klaus R. Ecke seine erste Monographie vor. In sieben genau beobachtenden und präzise geschriebenen Erzählungen gelingt es ihm, die innere und äußere Wirklichkeit seiner gebrochenen Helden präzise zu beschreiben. Menschen, die unterwegs sind, die sich an Wendepunkten ihrer Existenz neue Horizonte, neue Perspektiven für ihr weiteres Leben erarbeiten müssen. Klaus R. Ecke liefert hier einen bemerkenswerten Beitrag zur Analyse der Condition humaine in ihrer Dialektik von Scheitern und tastendem Neubeginn.“

2009 veröffentlicht Klaus R. Ecke im St. Ingberter Röhrig-Verlag eine Monographie über die sogenannte Saarbrücker Schule. Das ist die Bezeichnung für die Teilnehmer des Schreibseminars von Arnfrid Astel an der Saarbrücker Uni (1979-1995). Dazu zählen u.a. die Autoren Klaus Behringer, Martin Bettinger, Christopher Ecker, Sabine Göttel, Erhard Schmied, Marietta Schröder oder Wolfgang Stauch. In Gesprächen mit früheren Teilnehmern stellt Klaus R. Ecke die Frage nach den Besonderheiten dieses Seminars. Ob diese spezifischen Merkmale zusammen mit Astels Poetik jedoch den Namen „Saarbrücker Schule“ verdienen, bleibt umstritten. (RP)