Ellen Diesel

geb. 2. August 1943 in Ottweiler

Ellen Diesel ist als Lyrikerin hervorgetreten; als Ausweis ihres poetischen Talents hat sie ein nicht umfangreiches, aber beachtliches Werk vorgelegt.

Sie studiert von 1961 bis 1965 zunächst an der Saarbrücker Werkkunstschule und schließt mit einem Diplom als Grafikdesignerin ab. Danach lässt sie sich als musisch-technische Fachlehrerin ausbilden. Von 1967 bis 1980 unterrichtet sie an der Haupt- und Grundschule in Neunkirchen-Wellesweiler Zeichnen und Werken/Arbeitslehre, anschließend arbeitet sie als Kunsttherapeutin an der psychiatrischen Sonnenberg-Klinik in Saarbrücken. Ellen Diesel wohnt seit 1978 zusammen mit ihrem Mann, dem Maler und Grafiker Heinz Diesel, in Püttlingen.

Ellen Diesel veröffentlicht in den 1980er Jahren zwei Lyrikbände. Über ihre Zeit als Saarbrücker Stadtteilautorin im Jahr 1980 mit Zuständigkeit für Von der Heydt und Kirschheck hat sie eine poetische Bilanz vorgelegt, bei der sie mustergültig lyrische Impressionen mit Sachinformationen verbindet. „Vielleicht hat kein Mensch zuvor auf diese doppelte Weise Spur aufgenommen ins Unbekannte dieses abgelegenen Bezirks“, schreibt Ludwig Harig im Vorwort. Für das Kinderbuch „Flatsch und Nickel“ (Saarbrücken 1982) fertigt Ellen Diesel die Illustrationen. (RP)