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Über Literaturland Saar

Wer steckt hinter dem Internetportal „Literaturland Saar“?

Literaturland Saar ist eine Initiative von Privatleuten. Sie haben sich der Idee verschrieben, eine literarische Topographie fürs Saarland zu erarbeiten, also das Land nicht auf einer geologischen oder politischen, sondern auf einer literarischen Landkarte abzubilden. Wir glauben, dass das Saarland durch die Widerspiegelung in der Literatur für Einheimische wie für Auswärtige ganz neue Aspekte gewinnt und dass der Bezug auf die lokalen Gegebenheiten vielen Menschen einen Zugang zur Literatur eröffnet. Vater der literarischen Topographie in Deutschland ist der St. Ingberter Kulturjournalist Fred Oberhauser, dessen Literaturführer in Buchform zu Standardwerken geworden sind. Am Ende wünschte sich Oberhauser noch eines: einen Literaturführer fürs Saarland. Der sollte dann aber nicht mehr als unhandliches Buch erscheinen, sondern sich die Vorzüge des Internets zunutze machen. Während der Vorbereitung dieses Projekts starb Fred Oberhauser.

Die Betreiber des Internetportals fühlen sich seiner Idee verpflichtet:

  • Dr. Gabriele Oberhauser, Kulturhistorikerin
  • Rainer Petto, Journalist (Herausgeber, Konzeption)
  • Martin Oberhauser, Kommunikationsdesigner (Produzent: Konzeption, Design, Realisation)
  • FBO Marketing und Digitale Medien hat das Portal realisiert und hält die Webseite auf dem neusten Stand.

Die Personen

Portraitfoto

Foto: Privat

Gabriele Oberhauser
Mädchenname Högl. Geboren 2. Dezember 1928 in München.

Aufgewachsen in einem Bäckereibetrieb. Nach Volksschule und Handelsschule 1948 Abitur bei den „Armen Schulschwestern“. 1949 Studium an der Ludwig-Maximilian-Universität in Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie. 1954 Staatsexamen. 1958 Promotion zur Dr. phil., Heirat mit Fred Oberhauser. Zwei Kinder. Freiberufliche Tätigkeit zunächst mit Beiträgen für Literatur und Heimatfunk bei „Radio Saarbrücken“, für die Saarbrücker Zeitung, für Fachzeitschriften und Jahrbücher. Ab 1974 vier Jahre Wochenbeitrag für die „Elternschule“ des SR. Kulturhistorische Führungen nach Lothringen und ins Elsass, nach München, Ober- und Niederbayern. Bücher:

  • Fred Oberhauser und Gabriele Oberhauser: Literarischer Führer durch die Bundesrepublik Deutschland, 1974, neu 1983.
  • Wallfahrten im Saarland. Von der Quellenverehrung zur Marienerscheinung, 1992.
  • Saarland – Die Saar. Die Schwarzen Führer, 2000.
  • Bäckerei Högl. Geschichte einer Münchner Familie, 2008

Dr. Gabriele Oberhauser ist mit Rainer Petto Herausgeber von Literaturland Saar. Sie schreibt über den Kreis St. Wendel. Ihre Artikel über Personen sind gekennzeichnet mit GO.

portrait vor weißer Wand

Foto: Helmut Bock

Rainer Petto
Geboren 9. August 1950 in Dillingen/Saar.

Studium der Germanistik und Soziologie in Saarbrücken und Freiburg/Br. 1975 bis 1980 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Saar-Uni. Seit Anfang der 1970er Jahre gelegentliche freie Mitarbeit beim Saarländischen Rundfunk, ab 1980 Freiberufler als Journalist und Autor, 1987 Redakteur Regionale Kultur Hörfunk beim SR, 1992 Redakteur Fernsehmagazin „Kulturspiegel“ (bis 2009). Buchveröffentlichungen: 1980 „Ein saarländisches Lesebuch“ (Herausgeber, mit Fred Oberhauser), 1985 „Ein Kind der 50er Jahre“, 2000 „Dr. Reineggs und Graf Kohary in Georgien“, 2013 „Bloß keine Einzelheiten!“.

Rainer Petto ist zusammen mit Dr. Gabriele Oberhauser Herausgeber von Literaturland Saar. Er schreibt über den Regionalverband Saarbrücken und den Kreis Saarlouis. Seine Artikel über Personen sind gezeichnet mit RP.

Portraitfoto

Foto: Privat

Martin Oberhauser
Geboren 10. April 1962 in St. Ingbert, lebt in Saarbrücken-Fechingen.

Studium an der Fachhochschule für Kommunikationsdesign des Saarlandes, 1986 Abschluss als Kommunikationsdesigner. Ausstellungen für Malerei, Fotografie und Skulpturen, seit 1990 Geschäftsführender Gesellschafter der FBO Agentur für Marketing und digitales Business. Mit Fred Oberhauser Initiator von Literaturland Saar.
Er ist für Konzept, Design und Produktion des Portals verantwortlich und hat die meisten Orte von Literaturland Saar in Bildern festgehalten.

PortraifotoInge Plettenberg
Geboren in Merzig/Saar.

Abitur 1965 am Mädchenrealgymnasium Merzig (heute Peter-Wust-Gymnasium). Ausbildung zur Redakteurin an Tageszeitungen. Studium der Geschichte, Anglistik und Slawistik (Nebenfach) an der Universität des Saarlandes. 1975 Staatsexamen. 1987 Promotion zur Dr. phil. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Regionalgeschichtlichen Museum (heute: Historisches Museum) in Saarbrücken. Ab 1989 freie Reporterin und Fernseh-Realisatorin. Historische Fernsehdokumentationen für ARD und SR. 2004 Erste Redakteurin in der HA Unterhaltung und Fernsehspiel beim SR. Zuletzt Programmgruppenleiterin Regionale Kultur und Redaktionsleiterin des „Kulturspiegel“ beim SR. Seit 2011 freie Autorin.

Inge Plettenberg schreibt für Literaturland Saar über den Kreis Merzig-Wadern und den Kreis Saarlouis. Ihre Artikel über Personen sind gezeichnet mit IP.

Portraitfoto mit Kappe und Sonnenbrille

Foto: Privat

Roland Schmitt
geb. 3.7.1953 in Mainz.

Bibliothekarsstudium an der FH für Bibliothekswesen in Stuttgart (1977-80). Wechsel ins Saarland (zwei Jahre parallel tätig im Kultusministerium und an der Stadtbibliothek Völklingen). Ab 1982 verantwortlich für die SR-Bibliothek, seit 2012 Leiter des Ressorts „Printarchiv“ (Standort Saarbrücken) in der HA Information, Dokumentation und Archive des SWR und des SR; seit 2009 Leiter des Arbeitskreises SR-Geschichte. Begründete 1989 als „joint venture“ zwischen SR und Munzinger-Archiv/Ravensburg das „Pop-Archiv International“ (PAI). Zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen der (Regional-) Geschichte, des Bibliothekswesens und der populären Musik, darunter die erste Biographie (m. Uli Twelker) zu englischen Band SMALL FACES: „Happy Boys Happy“ (dt. 1993 im Sonnentanz-Verlag, Augsburg; engl. 1997 bei Sanctuary Publishing, London). Bereits 1988 Mitarbeit an der ersten Joe-Cocker-Biographie (Autor: Frank Laufenberg).

Roland Schmitt schreibt für Literaturland Saar über den Kreis Neunkirchen. Seine Artikel über Personen sind gezeichnet mit RS.

privates portrait

Foto: Privat

Martin Baus
Geboren 1960 in Altstadt (heute Kirkel).

Studium von u.a. Germanistik und Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Siebenpfeiffer-Stiftung in Homburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Regional- und Vormärzgeschichte, zuletzt etwa als Mitautor und -herausgeber (mit Charlotte Glück) von „Recht. Gesetz. Freiheit. – 200 Jahre pfälzisches Oberlandesgericht“ (Koblenz 2015) oder (mit Reiner Marx) „Freudenklang hat unser Ohr vernommen – Lieder vom Hambacher Fest“ (St. Ingbert/Homburg 2017). Mitherausgeber der Saarpfalz-Lesebücher I („Einatmen will ich die Zeit“, Blieskastel 2003/05, zus. mit Bernhard Becker und Fred Oberhauser) und II („Beim Bliesfluss fast ein Himmelreich, St. Ingbert 2013, zus. mit Bernhard Becker und Reiner Marx). Schriftleiter des seit 2005 erscheinenden „Saarpfalz-Jahrbuchs“.

Martin Baus schreibt für Literaturland Saar über den Saarpfalz-Kreis. Seine Artikel über Personen sind gezeichnet mit MB.

Verein gegründet

Ein ganzes Land literarisch abzubilden – so ein Projekt kann man nur mit viel Leidenschaft und Hingabe an die Sache in die Tat umsetzen. Und so haben die Mitarbeiter Unmengen an Büchern (noch einmal) gelesen, in Bibliotheken und Archiven recherchiert, mit Autoren und Literaturfachleuten gesprochen, sich die Dinge vor Ort angesehen. Zusammen mit den für Design und Produktion Verantwortlichen haben sie dabei mehrere Tausend Arbeitsstunden aufgewendet.

Träger des Projekts ist ein Verein, der Literaturland Saar e.V., der ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Seine Aufgabe ist laut Satzung die Errichtung und Unterhaltung des saarländischen Literaturportals www.literaturland-saar.de. Der Verein sorgt dafür, dass Gelder von Sponsoren transparent und überprüfbar verwendet werden. Spenden an den Verein sind steuerlich absetzbar.

Das Projekt Literaturland Saar ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Nicht nur für das Auftauchen neuer Autoren oder das Erscheinen wichtiger neuer Werke sind ständige Ergänzungen notwendig, das Portal soll auch durch Hinweise auf aktuelle literarische Veranstaltungen, durch die Veröffentlichung von Texten junger Autoren und durch erweiterte Serviceangebote noch viele Jahre lang lebendig erhalten werden. Deshalb sind auch nach dem Online-Start Spenden herzlich willkommen.

Bankverbindung:

Literaturland Saar e.V.
IBAN: DE35 5905 0101 0067 0950 67
BIC: SAKSDE55 (Sparkasse Saarbrücken)

Literaturland Saar ist als gemeinnützige Körperschaft anerkannt, Vereinsregister 5503, Saarbrücken

 

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Falls Sie Fragen, Anregungen oder Korrekturvorschläge haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht:

rainer.petto@gmx.de oder m.oberhauser@fbo.de