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Ernst Bingen

geb. 7. Jan. 1904 in Schiffweiler, Todesdatum und -ort nicht ermittelt

Über seine Kindheit und Jugendzeit, seine Ausbildung und sein Erwerbsleben bis zum Ende des 2. Weltkrieges ließ sich (noch) nichts ermitteln. Eine erste Novelle, „Jahreszeiten“, steuerte Bingen dem zweiten Anthologie-Bändchen „Junge saarländische Erzähler“ (Saarbrücken 1948) bei. In jener Zeit übersetzte er Prosa französischer Autoren, u. a. „Meere des Südens“ von Jean Feuga oder „…und jeder geht den Weg“ von Franc̨ois Mauriac. Ein Band mit eigenen Kurzgeschichten ist der Obermosel und dem Dreiländereck gewidmet („Land und Zeit zwischen Grenzen“, 1954). Bei der 1957 gegründeten regionalen Kulturzeitschrift „Saarheimat“ fungierte Bingen als Autor und Schriftleiter. Eine Auftragsarbeit für das Amt für Wirtschafts- und Verkehrsförderung der Stadt Saarbrücken ist ein 1960 erschienener Bild-Textband, der die aufstrebende Landeshauptstadt porträtiert. Bingen schrieb für die „Saarbrücker Zeitung“, die seinen Roman „Hinter den Halden die Dörfer“ als 13-teilige Fortsetzungsgeschichte ab Weihnachten 1978 veröffentlichte. Eine Buchausgabe unterblieb bisher. (RS)