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Sankt Ingbert-Rentrisch

 

Als „Bruder Mulen Driesch am Rennfeld“ (unbebautes Land an der „Rennstraße“, der „via regalis“ oder „Geleitstraße“ des Mittelalters) 1567 genannt, ist der Ortsname „Renndrisch“ erstmals 1707 dokumentiert. Zeugnis über die vorgeschichtliche Präsenz des Menschen im heutigen Rentrisch legt der „Spellenstein“ ab, ein vier Meter hoher Menhir in der Ortslage. Bis 1759 gehörte das Dorf zum Bann Ensheim des Klosters Wadgassen, danach zu Nassau-Saarbrücken. 1816 folgte die Zuordnung zur Gemeinde Scheidt (im Amt Brebach). Rentrisch gehörte zum Königreich Preußen, dann selbstständige Gemeinde im Landkreis Saarbrücken und wurde erst bei der Gebietsreform 1974 nach St. Ingbert eingemeindet.