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Mandelbachtal-Bebelsheim

 

Als Eigentum des Kirkeler Grafen Johann ist Bebelsheim (nach dem ahd. Rufnamen „Babilin“) 1223 erstmals erwähnt. Für die folgenden beiden Jahrhunderte ist danach eine kleinadelige Ritterfamilie belegt, die sich nach dem Ort benannte. Von deren Burganlage stammt möglicherweise auch der heute zur Kirche gehörende romanische Rundturm. 1444 gelangten die Besitzungen der Bebelsheimer Ritter sämtlich an die Familie von der Ecken. Aber auch andere Eigentümer werden genannt: die Herren von Lewenstein und Montclair, die Mauchenheimer, die Klöster Wörschweiler und Gräfinthal, Nassau-Saarbrücken, Kurtrier und die Herren von Eltz. 1661 wurden die Grafen von der Leyen alleinige Eigentümer von Bebelsheim, das fortan zur Meierei Wittersheim gehörte. Zur Gemarkung von Bebelsheim gehört die Gemarkung „Brudermannsfeld“, auf welcher der Legende nach die Gründung von Kloster Gräfinthal ihren Ausgang nahm.