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Gersheim-Peppenkum-Utweiler

 

Peppenkum ist 1308 als „Boppenheim“ (Niederlassung des „Boppo“, althochdtsch. Rufname) beurkundet. Zunächst den Grafen von Zweibrücken eigen, brachte König Maximilian als Erzherzog von Österreich den Ort 1504 in seinen Besitz. 1620 kam Peppenkum als Lehen an Johann Ernst Fugger, ehe es 1656 an die Grafen von der Leyen überging und in deren Händen bis zur Französischen Revolution verblieb. Peppenkum bildet zusammen mit Utweiler, 1310 als „Udewilre (Weiler des „Uto“, althochdtsch. Rufname) aufgeführt, einen Gersheimer Gemeindebezirk. Utweiler war zunächst im Besitz der Grafen von Zweibrücken-Bitsch. Bevor die bis heute kleine Ansiedlung 1781 leyisch wurde, gehörte sie von 1582 an zu Lothringen und ab 1766 zum Königreich Frankreich. Im Zusammenhang mit den Medelsheimer „Marienerscheinungen“ 1873 gab es in Utweiler in etwa zur gleichen Zeit „Teufelsvisionen“.