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Blieskastel-Pinningen

 

Ende des 17. Jahrhunderts erbauten drei „Gemeinsleute“ aus dem nahen Medelsheim-Seyweiler unter der Obhut des Schultheißen von Bitsch südlich von Altheim und Böckweiler, im Bereich des einstigen Hornbacher Klosterhofes Pinningen (1478 genannt), für sich eine kleine Ansiedlung. Diese vergrößerte sich rasch, wurde aber von Böckweiler aus zerstört. 1726 wurden die Streitigkeiten im „Altheimer Vertrag“ beigelegt. Darin ist der Ort als „Neualtheim“ erstmals erwähnt. Gleichwohl blieb „Pinningen“ als Ortsname weiterhin gebräuchlich. Erst 2007 wurde der Weiler offiziell von Neualtheim in Pinningen umbenannt. Die Ortschaft gehörte bis 1766 zum Herzogtum Lothringen und dann 1781 bis zur Französischen Revolution leyisch.