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Blieskastel-Brenschelbach-Riesweiler

 

Als „Brenstelbach“ (Bach an einer Brennstelle, mhd. „brenstal“) 1150 erstmals erwähnt, gehörte der Ort zum Herzogtum Lothringen. Der zugehörige kleinere Ortsteil Riesweiler ist bereits 960 als „Risswiller“ (Siedlung eines fränk. Sippenältestennamens „Riso“) belegt. Gemeinsam kamen beide Ortschaften 1333 zur Grafschaft Zweibrücken. Im 14. Jahrhundert war im Ort eine Adelsfamilie „von Blumenau“ ansässig: 1403 wurde die „Blumenauer Mühle“ dem Kloster Hornbach vermacht. 1453 war Brenschelbach Sitz einer Schultheißerei, die bis ins 18. Jahrhundert Bestand hatte.