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Blieskastel-Bierbach

 

Ein Grabdenkmal mit Darstellungen aus der römischen Götter-und Sagenwelt, eine prächtige Villa mit 21 Räumen und einer Säulenhalle sowie ein Tempelbezirk belegen, dass Bierbach bereits in römischer Zeit besiedelt war. Der Ort selbst ist 1230 als „Birbach“ (Bach an einem Gebäude, ahd. „buri“) erstmals erwähnt: Die Grafen von Blieskastel und von Kirkel waren einen Tausch mit dem Kloster Wörschweiler um Güter in Bierbach eingegangen. Als mit der Reformation das Kloster Wörschweiler aufgegeben wurde, gelangte Bierbach an Pfalz-Zweibrücken. Da Dorf gehörte vor 1798 zur Schultheißerei Einöd im Oberamt Zweibrücken, danach wurde es der Bürgermeisterei Blieskastel angegliedert.